Welcher Konfigurator passt zu Ihnen?
Für einen Produktkonfigurator gibt es vier Wege: ein Plugin im Shop, einen eigenen Konfigurator-Kern, eine CPQ-Suite oder das Variantenmodul im ERP. Jeder Weg löst einen anderen Engpass. Entscheidend sind drei Fragen: Wer konfiguriert, was passiert mit einem unzulässigen Maß, und wer erfasst die Daten danach noch einmal? Plan2Fab ist einer der vier Wege und sagt auch, wann ein anderer besser passt.

Welche Kriterien zählen beim Vergleich?
Funktionslisten vergleichen, was eine Software kann. Für einen Fertigungsbetrieb zählt, was nach der Konfiguration passiert. Drei Kriterien trennen die Wege: Wer konfiguriert, Kunde, Händler oder nur der Innendienst? Was passiert mit einem unzulässigen Maß, wird es gesperrt oder später korrigiert? Und wer erfasst die Daten danach noch einmal für Stückliste, Zeichnung und ERP?
Dazu kommen Eigentum und Kosten über die Zeit: Gehören Regeln und Preise dem Betrieb oder dem Anbieter, und ist der Preis eine Miete oder ein Festpreis? Die Grundlagen der Begriffe stehen beim Produktkonfigurator und bei CPQ-Software. Kriterien für die Auswahl einzelner Anbieter beschreibt Konfigurator-Software auswählen.
Welche vier Wege gibt es im Überblick?
Die Tabelle stellt die vier Wege nach denselben Kriterien nebeneinander. Die Abschnitte danach erklären, wann jeder Weg passt und wo er endet.
| Kriterium | Shop-Plugin | Eigener Kern | CPQ-Suite | ERP-Modul |
|---|---|---|---|---|
| Wer konfiguriert | Kunde im Shop | Kunde, Händler, Vertrieb | Vertrieb | Innendienst |
| Freie Maße | Kaum | Ja | Je nach Suite | Je nach System |
| Fertigungsdaten | Nein | Stückliste, Zeichnung, DXF | Selten | Stückliste |
| Eigentum an Regeln | App-Anbieter | Betrieb | Anbieter | ERP-Anbieter |
| Kostenmodell | Monatliche Gebühr | Festpreis je Modul | Lizenz je Nutzer | Teil der ERP-Lizenz |
| Passt für | Wenige feste Optionen | Maßanfertigung | Konzernvertrieb | Interne Aufträge |
Wann reicht ein Shop-Plugin?
Ein Plugin in Shopware, Shopify oder WooCommerce ergänzt Optionen, Aufpreise oder eine einfache Gestaltung. Es reicht, wenn die Auswahl überschaubar und fest ist und die Fertigung keine neue Datei aus der Auswahl braucht. Es ist schnell eingerichtet, kostet eine überschaubare Monatsgebühr und hängt am Shop, den das Team schon kennt. Für eine Farbe, ein Zubehör oder fünf Größen ist das die richtige Wahl.
Das Plugin endet, wo Millimeter frei werden oder Kombinationen verboten sind, die es nicht ausdrücken kann. Dann pflegen Menschen die Ausnahmen in Mails und Tabellen daneben. FeNau zeigt diesen Punkt: Über 20.000 Artikel bleiben normale Shopware-Artikel, der Gitterrost mit gezeichnetem Ausschnitt läuft über einen eigenen Konfigurator. Die Einbettung beschreiben der Shopware-Konfigurator und der Shopify-Konfigurator.
Ein Warnsignal: Der Vertrieb pflegt neben dem Plugin eine Tabelle mit Ausnahmen, oder Kunden schreiben Maße ins Bemerkungsfeld. Dann trägt das Plugin den Verkauf nicht mehr, sondern nur noch den ersten Klick.

Wann lohnt ein eigener Konfigurator-Kern?
Ein eigener Kern hält Regeln, Preis und Ausgaben, während der Shop vorn bleibt oder neu entsteht. Das ist der Weg von Plan2Fab auf Medusa.js, mit Festpreis je Modul und Eigentum am Code. Er lohnt sich, wenn das Regelwerk Betriebsvermögen ist und die Ausgabe über das Angebot hinausgeht: Stückliste, PDF, DXF und Bestellung aus einer Eingabe. Printvertise verkauft so über 400 konfigurierbare Artikel mit Preis nach Maß und Material.
Der eigene Kern lohnt sich nicht, um eine Farbe umzuschalten, und nicht, solange niemand die Regeln des Produkts benennen kann. Er ist ein Projekt mit Workshop, kein Abo, das man an einem Nachmittag einrichtet. Wer dafür keine Zeit einplanen kann, wird mit einem Plugin glücklicher. Den Ablauf beschreibt Konfigurator erstellen, das Eigentum der Open-Source-Produktkonfigurator.
Ein Signal für diesen Weg: Dieselben Maße werden heute in Shop, Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und Maschine mehrfach erfasst, und Fehler fallen erst in der Werkstatt auf. Dann ist das Regelwerk der Engpass, nicht die Oberfläche.

Wann ist eine CPQ-Suite die richtige Wahl?
CPQ-Suiten wie SAP CPQ oder Salesforce führen Konfiguration, Preisbücher, Rabattfreigaben und Angebote für Vertriebsorganisationen, meist eng verbunden mit dem CRM. Sie sind richtig, wenn diese Suite im Unternehmen bereits die Vertriebssteuerung trägt und die Fertigung aus ihren Angeboten Aufträge machen kann. Einen zweiten Konfigurator daneben aufzubauen, erzeugt zwei Preise für dasselbe Produkt.
Die Suite ist der falsche erste Kauf, wenn kein Konzernvertrieb existiert und der Engpass die Maßzeichnung oder der Zuschnitt ist. Dann bezahlt der Betrieb für Opportunitys und Freigabeketten, während die Millimeter weiter in Mails stehen. Bavarian Signs zeigt den schlankeren Weg: Preis aus der 3D-Konfiguration, Angebots-PDF und eine vorbereitete Anfrage für die Beratung, ohne CRM-Suite dazwischen.
Ein Signal für die Suite: Angebote durchlaufen mehrstufige Rabattfreigaben, Vertriebsgebiete und Provisionen, und das CRM ist bereits das führende System. Dann gehört die Konfiguration in diese Landschaft.

Wann genügt das Variantenmodul im ERP?
Viele ERP-Systeme konfigurieren Stücklisten mit Merkmalen und Abhängigkeiten für den Innendienst. Das ist stark, wenn die Auswahl im Haus bleibt und der Beleg im ERP das führende Dokument ist. Händler und Endkunden sehen dieses Modul meist nicht oder nur über eine schmale Maske. Eine Vorschau im Shop und ein Datenblatt für Kunden sind dort oft ein zusätzliches Projekt.
Ein eigener Kern kann vor dem ERP stehen und es über das Modul Connect versorgen, statt das Variantenmodul zu ersetzen. Wenn niemand außerhalb des ERP konfigurieren soll, ist dieser Umbau aber unnötig, und das Modul bleibt die bessere Lösung. Wie Konfiguration und Stückliste zusammenhängen, beschreibt Variantenmanagement.
Ein Signal für das ERP-Modul: Alle Aufträge entstehen im Innendienst, Kunden bestellen per Telefon oder Rahmenvertrag, und eine Vorschau für Dritte wird nicht gebraucht. Dann bringt eine zusätzliche Oberfläche keinen Nutzen.

Welcher Weg passt zu welcher Situation?
Feste Optionen ohne neue Geometrie: Shop-Plugin. Freie Maße, Sperren und eine Ausgabe für die Fertigung, mit bestehendem oder neuem Shop: eigener Kern, also Plan2Fab. Eine CPQ-Suite, die Angebote und Aufträge bereits führt: dort bleiben. Nur der Innendienst konfiguriert und das ERP ist führend: Variantenmodul, eine Oberfläche erst, wenn Händler oder Kunden dazukommen.
Oft treffen zwei Situationen zusammen, etwa Shop vorn und ERP hinten. Dann steht der Kern vorn und Connect hinten, statt vier Systeme parallel zu betreiben. Der erste Festpreis gilt dem dringenderen Problem, das zweite folgt als eigenes Modul. Geprüft werden kann das an den Referenzen: FeNau, Printvertise und Bavarian Signs belegen drei der vier Wege an echten Produkten.
Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?
Welcher Produktkonfigurator ist der beste?
Es gibt keinen besten Konfigurator für alle Betriebe. Für feste Optionen ist ein Shop-Plugin am günstigsten, für freie Maße mit Fertigungsdaten ein eigener Kern, für Konzernvertriebe eine CPQ-Suite und für reine Innendienst-Konfiguration das ERP-Modul. Den Ausschlag gibt der schwierigste Artikel im Sortiment, nicht die längste Funktionsliste.
Kann ich mit einem Plugin anfangen und später wechseln?
Ja, solange Preise und Regeln nicht ausschließlich im Plugin stecken. Ein späterer Wechsel ist einfach, wenn die Preislogik zusätzlich in einer Tabelle liegt, die dem Betrieb gehört. Schwierig wird es, wenn Sperren und Aufpreise nur in der App gepflegt wurden und sich nicht exportieren lassen.
Ist Individualsoftware immer teurer als ein Plugin?
In der ersten Rechnung meist ja. Über mehrere Jahre kann sie günstiger sein, wenn keine Mietgebühren anfallen, die Regeln dem Betrieb gehören und keine zweite Erfassung mehr bezahlt werden muss. Ein Festpreis macht den ersten Umfang vergleichbar. Belastbar wird der Vergleich erst mit Ihren eigenen Anfrage- und Bearbeitungszahlen.
Wann empfiehlt Plan2Fab einen anderen Weg?
Plan2Fab empfiehlt ein Plugin, wenn die Auswahl klein und fest ist, die bestehende CPQ-Suite, wenn sie im Unternehmen bereits Angebote und Aufträge führt, und das ERP-Modul, wenn niemand außerhalb des Hauses konfigurieren soll. Von zwei Systemen, die denselben Preis rechnen, rät Plan2Fab grundsätzlich ab.
Was ist besser: CPQ oder Produktkonfigurator?
Das hängt davon ab, wo der Engpass liegt. Liegt er im Vertriebsprozess mit Freigaben und Rabatten, passt eine CPQ-Suite. Liegt er im Produkt mit freien Maßen, Regeln und Fertigungsdaten, passt ein Produktkonfigurator mit Übergabe an Stückliste und ERP. Für Hersteller ist oft beides nötig, aus einem Datensatz statt aus zwei Systemen.
Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
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