Konfigurator für Plattenzuschnitt

Plattenzuschnitt ist der klassische Fall für einen parametrischen Konfigurator: wenige Materialien, freie Maße, klare Grenzen und ein Preis, der sich aus Fläche, Stärke und Bearbeitung ergibt. Ein Konfigurator für Plattenzuschnitt prüft jede Eingabe, rechnet den Preis und übergibt Zuschnittliste oder DXF an Säge oder Fräse. Plan2Fab von Hirnworx baut genau diese Strecke.

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Plattensäge mit gestapelten Acryl- und Verbundplatten und Reststücken.

Was konfiguriert ein Kunde beim Zuschnitt?

Typische Parameter sind Material, Stärke, Länge und Breite, dazu Kantenbearbeitung, Ecken, Bohrungen, Ausschnitte und Stückzahl. Bei Acryl kommen Farbe und Oberfläche dazu, bei Verbundplatten die Beschichtung, bei Holzwerkstoffen Dekor und Faserrichtung. Jeder dieser Werte hat Grenzen, die aus Tafelformat, Maschine und Material kommen.

Der Konfigurator kennt diese Grenzen. Er sperrt eine Breite über dem Tafelmaß, eine Bohrung zu nah an der Kante oder eine Kante, die bei dieser Stärke nicht geht. Der Kunde sieht in der Vorschau, was er bestellt, und der Preis folgt jeder Änderung. Auf der Startseite zeigt ein vereinfachter Plattenkonfigurator genau dieses Prinzip mit einer gekennzeichneten Beispielformel.

Portalfräse beim Zuschnitt einer Platte.

Wie entsteht der Preis eines Zuschnitts?

Ein Zuschnittpreis folgt fast immer denselben Bausteinen. Wer sie im Workshop benennt, hat die Preisformel des Konfigurators schon zur Hälfte geschrieben. Die Tabelle nennt Bausteine, keine Beträge.

Bausteine eines Zuschnittpreises
BausteinGrundlageTypische Regel
MaterialFläche und StärkePreis je Quadratmeter, oft mit Mindestfläche
ZuschnittZahl und Länge der SchnittePauschale je Schnitt oder je Meter
KanteUmfang und Art der BearbeitungPreis je laufendem Meter
Bohrungen und AusschnitteAnzahl und GrößePreis je Bohrung, Zuschlag für Konturen
VerschnittAusnutzung der TafelZuschlag bei ungünstigen Formaten
MengeStückzahlStaffel ab einer festgelegten Menge

Was bekommt die Säge oder Fräse?

Nach der Bestellung zählt, dass niemand Maße abtippt. Für die Plattensäge reicht oft eine Zuschnittliste mit Material, Stärke, Maßen und Stückzahl, die sich in die Optimierungssoftware übernehmen lässt. Für Konturen, Bohrungen und Ausschnitte auf der Fräse braucht es eine DXF-Datei mit geschlossenen Konturen auf den richtigen Ebenen. Beides erzeugt das Modul Plan aus derselben Konfiguration.

Die Optimierung der Tafeln, also welche Teile auf welcher Platte liegen, bleibt in Ihrer Zuschnittsoftware. Der Konfigurator liefert saubere Eingangsdaten, keine eigene Schachtelung. Welche Formate Ihre Software einliest, klärt der Workshop. Mehr zur Zeichnung und zum Export steht auf der Seite zum 2D-Konfigurator.

Monitor mit geschlossener Kontur und das danach geschnittene Blech.

Welches Projekt belegt den Zuschnitt?

Ein eigenes, veröffentlichtes Projekt nur für Plattenzuschnitt haben wir nicht, und wir behaupten auch keines. Am nächsten liegt Printvertise: ein Shop auf Medusa.js mit über 400 konfigurierbaren Artikeln der Werbetechnik, bei denen Breite, Höhe und Material den Preis bestimmen. Dazu kommt der FeNau-Konfigurator, der zeigt, wie Ausschnitte in einer Draufsicht gezeichnet und gegen Regeln geprüft werden.

Beide zusammen decken die Bausteine eines Zuschnitt-Konfigurators ab: Maß und Material als Preisgrundlage, Zeichnung und Prüfung für die Bearbeitung. Der Mini-Konfigurator auf der Startseite ergänzt das Gefühl für die Bedienung. Ihr eigener Konfigurator entsteht trotzdem aus Ihren Materialien, Maschinen und Preisen, nicht aus einer Vorlage.

Was der Konfigurator beim Zuschnitt nicht übernimmt

Er ersetzt weder die Optimierungssoftware noch die Arbeitsvorbereitung. Er liefert geprüfte Aufträge, die Werkstatt entscheidet über Reihenfolge, Tafelbelegung und Maschine. Diese Seite nennt keine Preise und keine Fristen für ein Projekt. Beides steht im Angebot nach dem Workshop, als Festpreis für die vereinbarte Etappe.

Welche Projekte belegen das?

Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?

Kann der Konfigurator Verschnitt berücksichtigen?

Ja, als Regel im Preis, etwa als Zuschlag für Formate, die eine Tafel schlecht ausnutzen, oder als Mindestfläche. Eine echte Schachtelung über mehrere Aufträge macht er nicht, die bleibt in Ihrer Zuschnittsoftware. Für den Kunden reicht meist ein nachvollziehbarer Preis, für die Werkstatt eine saubere Liste.

Welche Materialien lassen sich abbilden?

Grundsätzlich alle, die Sie zuschneiden: Acryl, Polycarbonat, Aluminiumverbund, Hartschaum, Holzwerkstoffe, Metalle. Jedes Material bekommt eigene Stärken, Grenzmaße, Kanten und Preise. Neue Materialien sollen Ihre Mitarbeiter später selbst anlegen können, ohne Entwickler. Welche Eigenschaften dafür nötig sind, klären wir im Workshop.

Können Kunden eigene Konturen hochladen?

Das ist möglich, ändert aber den Charakter des Konfigurators. Eine hochgeladene DXF muss geprüft werden, bevor ein Preis verbindlich ist, etwa auf geschlossene Konturen und Mindestradien. Viele Betriebe trennen deshalb: Standardformen im Konfigurator mit Sofortpreis, freie Konturen als Anfrage mit Upload und Prüfung durch einen Menschen.

Passt das zu unserem bestehenden Shop?

Ja. Der Konfigurator kann in Shopware oder Shopify eingebettet werden und legt die Zuschnittposition mit allen Parametern in den Warenkorb. Ein eigener Shop auf Medusa.js ist die Alternative, wenn Sie den Shop ohnehin neu aufbauen. Welcher Weg passt, zeigt der Vergleich der Systeme auf dieser Website.

Gibt es eine Demo?

Auf der Startseite steht ein vereinfachter Plattenkonfigurator mit Breite, Höhe, Stärke, Eckradius und Bohrungen. Er rechnet eine gekennzeichnete Beispielformel und zeigt, wie ungültige Eingaben gesperrt werden. Er ist kein Angebot und kein Abbild Ihrer Preise. Für Ihr Produkt zeigen wir im Erstgespräch, wie Ihre Regeln aussehen würden.

Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.

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