Was kostet ein Produktkonfigurator?
Ein seriöser Preis für einen Produktkonfigurator entsteht erst, wenn das Produkt bekannt ist. Diese Seite nennt deshalb keine erfundenen Beträge, sondern die Kostentreiber: Parameter, Regeln, Darstellung, Ausgaben und Schnittstellen. Dazu den Unterschied zwischen Miete und Festpreis und eine Rechnung, mit der Sie den Nutzen mit Ihren eigenen Zahlen prüfen. Plan2Fab von Hirnworx arbeitet mit Festpreisen in Etappen.

Wovon hängt der Preis ab?
Fünf Faktoren bestimmen den Aufwand fast immer. Wer sie vor dem ersten Gespräch grob einschätzt, bekommt schneller ein belastbares Angebot. Die Tabelle zeigt, warum jeder Faktor zählt und wie er klein bleibt.
| Faktor | Warum er zählt | Wie er klein bleibt |
|---|---|---|
| Zahl der Parameter | jeder freie Wert braucht Grenzen, Prüfung und Preisanteil | mit der wichtigsten Produktfamilie beginnen |
| Abhängigkeiten | Regeln zwischen Werten sind der eigentliche Aufwand | Regeln vorher aufschreiben, nicht im Projekt suchen |
| Darstellung | 3D-Modelle kosten mehr als eine bemaßte Zeichnung | 2D wählen, wo 3D nichts erklärt |
| Ausgaben | PDF, Stückliste und DXF sind je eigene Arbeit | zuerst das PDF, Exporte in einer späteren Etappe |
| Schnittstellen | Shop, ERP und CRM haben eigene Regeln und Tests | eine Schnittstelle zuerst, die anderen danach |
Miete, Lizenz oder Festpreis: was kaufen Sie?
Gemietete Konfigurator-Plattformen rechnen meist monatlich oder nach Nutzung ab, teils mit Einrichtungsgebühr. Sie kaufen damit Zugang zu einem Baukasten. Regeln und Modelle liegen beim Anbieter, solange der Vertrag läuft. Das ist günstig für den Start und teuer, wenn der Konfigurator lange verkauft oder die Regeln Ihr Firmenwissen sind.
Bei Plan2Fab kaufen Sie ein Projekt zum Festpreis und erhalten Code, Regeln und Daten. Danach fallen Betrieb und Pflege an, aber keine Lizenz für den Kern auf Medusa.js. Drittsysteme wie Shopware oder Shopify behalten ihre eigenen Kosten. Welche Variante sich rechnet, hängt an Laufzeit und Änderungsrate. Die Seite zur Konfigurator-Software vergleicht die Arten.
Was kostet es, nichts zu ändern?
Die Gegenrechnung ist oft aufschlussreicher als der Projektpreis. Zählen Sie, wie viele Angebote Ihr Betrieb pro Woche für Maßprodukte schreibt, wie lange eines im Schnitt dauert und wie oft Maße zwischen Angebot, Arbeitsvorbereitung und Maschine neu eingegeben werden. Dazu kommen Fehlzuschnitte durch Tippfehler und Anfragen, die verloren gehen, weil die Antwort zu lange dauert.
Diese Zahlen kennen nur Sie, und wir setzen keine Beispielwerte ein, die Ihre Rechnung verzerren. Wer sie einmal aufschreibt, sieht schnell, ob ein Konfigurator ein Thema für dieses Jahr ist oder ob ein besseres Formular reicht. Im Workshop nutzen wir genau diese Zahlen, um die erste Etappe so zu schneiden, dass sie den größten Engpass trifft.

Wie hält ein Festpreis in Etappen den Umfang klein?
Plan2Fab teilt Projekte in Etappen mit eigenem Festpreis. Jede Etappe ist für sich nutzbar, und die nächste beginnt erst, wenn die vorige im Alltag trägt. Den vollständigen Ablauf beschreibt Konfigurator erstellen:
- WorkshopParameter, Grenzen, Preisformel und Zielsysteme werden benannt. Daraus entstehen Lastenheft und Festpreis.
- ConfigureRegeln, Live-Preis, Vorschau, Angebot und Datenblatt, eingebettet in Shop oder Website.
- PlanArbeitsvorbereitung, Stückliste, Zuschnitt und Exporte wie DXF oder CSV.
- ConnectÜbergabe an ERP, Warenwirtschaft, Lager oder Versand, mit Rückmeldung des Status.

Gibt es Förderung für einen Produktkonfigurator?
Für Digitalisierungsprojekte im Mittelstand gibt es je nach Bundesland und Zeitpunkt Förderprogramme, etwa für Software, Beratung oder die Digitalisierung von Abläufen. Ob ein Konfigurator-Projekt darunter fällt, hängt an Programm, Betriebsgröße und Antragszeitpunkt. Viele Programme verlangen den Antrag vor dem Auftrag. Darum sollte die Frage früh gestellt werden, nicht nach der Unterschrift.
Wir sagen hier keine Förderung zu und nennen keine Quote, weil Programme sich ändern und jede Bewilligung beim Fördergeber liegt. Im Gespräch klären wir, welche Unterlagen ein Antrag braucht, und liefern Lastenheft und Angebot in einer Form, die sich dafür verwenden lässt. Ob ein Antrag sinnvoll ist, entscheiden Sie mit dem Fördergeber oder Ihrer Beratung.

Welche Kosten kommen nach dem Start?
Nach dem Start fallen Hosting, Updates und Pflege an. Der Kern auf Medusa.js braucht einen Server oder eine Cloud-Umgebung, Shopware oder Shopify ihre eigenen Tarife. Dazu kommen Änderungen am Produkt: neue Materialien, geänderte Preise, eine weitere Produktfamilie. Je mehr davon Ihr Team selbst pflegen kann, desto kleiner ist dieser Posten.
Die Betreuung nach dem Start wird im Angebot mit festgelegt. Sie können Code und Pipeline aber auch an ein eigenes Team übergeben. Diese Wahl bleibt offen, weil der Code Ihnen gehört. Einen Betrag für die Pflege nennen wir erst, wenn der Umfang des Konfigurators feststeht.
Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?
Was kostet ein Produktkonfigurator ungefähr?
Eine seriöse Spanne lässt sich ohne Produkt nicht nennen. Ein Konfigurator mit wenigen Parametern und PDF ist ein anderes Projekt als einer mit 3D, Stückliste und ERP-Anbindung. Nach dem Workshop erhalten Sie einen Festpreis für die erste Etappe. Wer vorher eine Größenordnung braucht, schildert im Erstgespräch Produkt, Varianten und Zielsystem.
Warum nennt Plan2Fab keine Preise auf der Website?
Weil jede Zahl hier entweder zu niedrig oder zu hoch für Ihr Produkt wäre. Ein Preis ohne Umfang erzeugt falsche Erwartungen auf beiden Seiten. Wir nennen stattdessen die Faktoren, die den Aufwand bestimmen, und legen nach dem Workshop einen Festpreis fest, der für die vereinbarte Etappe gilt.
Ist ein Plugin nicht günstiger?
Für wenige feste Optionen ja, und dann ist es auch die richtige Wahl. Teurer wird ein Plugin, wenn freie Maße, Abhängigkeiten und Fertigungsdaten dazukommen und jemand die Lücken von Hand schließt. Der Vergleich der Wege zeigt, ab wann ein Plugin an Grenzen stößt und wann ein eigener Kern die günstigere Lösung ist.
Was ist im Festpreis enthalten?
Der im Lastenheft vereinbarte Umfang der Etappe: Regeln, Oberfläche, Ausgaben und Schnittstellen, wie im Workshop festgelegt, dazu Tests und Übergabe. Änderungen am Umfang werden vorher besprochen und separat angeboten, statt still im Projekt zu wachsen. Betrieb und Pflege nach dem Start stehen getrennt im Angebot.
Kann ich klein anfangen und später erweitern?
Ja, das ist der übliche Weg. Viele Projekte beginnen mit einer Produktfamilie und dem Modul Configure. Stückliste, Exporte und ERP-Anbindung folgen, wenn der Konfigurator im Alltag trägt. Weil Regeln und Daten von Anfang an im eigenen Kern liegen, baut jede Etappe auf der vorigen auf, statt sie zu ersetzen.
Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
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