Konfigurator erstellen lassen
Einen Produktkonfigurator erstellen zu lassen heißt, zuerst die Regeln des Produkts festzulegen und erst dann zu programmieren: Parameter, Grenzen, Preisformel und Ausgabe. Bei Plan2Fab führt der Weg in sechs Schritten vom Erstgespräch über Workshop, Lastenheft und Festpreis bis zum Go-live. Der Einstieg ist das Modul Configure. Plan und Connect folgen, wenn der erste Konfigurator im Alltag trägt.

Was heißt es, einen Konfigurator zu erstellen?
Einen Konfigurator erstellen heißt, ein Produkt so zu beschreiben, dass Kunden nur baubare Ausführungen erreichen und der Betrieb aus jeder Konfiguration direkt weiterarbeiten kann. Dazu gehören die Parameter, die Sperren, die Preisformel, die Vorschau und die Ausgabe, die das Team tatsächlich nutzt: Angebot, PDF-Datenblatt, Stückliste oder eine Datei für den Zuschnitt. Die Oberfläche ist der sichtbare, aber kleinere Teil der Arbeit.
Plan2Fab teilt das in Module mit Festpreis. Configure ist der Einstieg mit Regeln, Live-Preis, Vorschau, Angebot und PDF. Plan ergänzt Arbeitsvorbereitung, Stückliste und Exporte. Connect bindet ERP und Warenwirtschaft an. Betrieb ist die monatliche Pauschale für Hosting und Updates. Kein Modul ist Pflicht. Welche Aufgabe welches Modul löst, erklärt der Produktkonfigurator.
Technisch entsteht ein Plan2Fab-Konfigurator auf Medusa.js mit TypeScript. Regeln und Preisformel laufen auf dem Server, damit kein Kunde sie im Browser umgehen kann. Die Oberfläche zeigt eine bemaßte 2D-Ansicht in SVG oder eine 3D-Ansicht, je nach Produkt. Die Storefront kann ein eigener Shop mit Next.js sein oder eine Einbettung in Shopware oder Shopify.
Selbst bauen, Baukasten oder erstellen lassen?
Für einen Konfigurator gibt es drei Wege der Erstellung. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer das Produktmodell beschreibt und wem es danach gehört.
| Weg | Geeignet für | Grenze |
|---|---|---|
| Selbst programmieren | Betriebe mit eigener Entwicklung | Regelwerk, Preis, PDF und Shop-Anbindung binden das Team dauerhaft |
| Baukasten oder Plugin | Feste Optionen und Aufpreise | Freie Maße und Fertigungsdaten kaum abbildbar, Regeln beim Anbieter |
| Erstellen lassen | Maßanfertigung mit Regeln und Ausgabe | Projekt mit Workshop statt Sofortlösung |
Welche sechs Schritte führen zum Go-live?
Jeder Schritt hat ein Ergebnis, das vorliegen muss, bevor der nächste beginnt. So weiß die Geschäftsführung vor der Umsetzung, welcher Umfang zu welchem Preis geliefert wird.
- ErstgesprächProdukte, Varianten und der heutige Weg einer Anfrage. Ergebnis: Klarheit, ob ein Konfigurator passt.
- WorkshopParameter, Grenzen, Preisformeln und Datenquellen werden gemeinsam festgelegt.
- KonzeptLastenheft und Festpreisangebot für das vereinbarte Modul.
- UmsetzungDer Konfigurator entsteht auf dem Plan2Fab-Kern mit Medusa.js, geprüft an einem Referenzprodukt.
- Go-liveDer Konfigurator geht im neuen Shop live oder wird in den bestehenden eingebettet.
- AusbauWeitere Produktgruppen sowie Plan und Connect folgen bei Bedarf als eigene Module.

Was steht im Lastenheft?
Das Lastenheft hält fest, was gebaut wird, und ist die Grundlage des Festpreises. Es nennt die Parameter mit Wertebereichen, die Regeln und Sperren, die Preisformel mit Zuschlägen und Mindestpreisen, die Art der Vorschau, die Ausgaben wie Angebot, PDF oder DXF und das System, in dem der Konfigurator vorn steht. Dazu kommt, wer Preise und Grenzen nach dem Go-live pflegt.
Ein fertiges Lastenheft müssen Sie nicht mitbringen. Es entsteht aus dem Workshop, weil die meisten Regeln heute im Kopf erfahrener Mitarbeiter oder in Kalkulationstabellen stehen. Wie aus diesen Regeln ein parametrisches Modell wird, beschreibt der parametrische Konfigurator. Welche Faktoren den Preis treiben, steht bei Was kostet ein Produktkonfigurator.

Was ist im Festpreis enthalten?
Im Festpreis steht der Umfang aus dem Lastenheft: die beschriebenen Parameter und Regeln, die vereinbarte Vorschau, die genannten Ausgaben und die Anbindung an den genannten Shop. Sie kennen diesen Betrag, bevor die Umsetzung beginnt. Spätere Wünsche, die im Workshop nicht auf dem Tisch lagen, etwa ein zweites ERP, eine weitere Sprache oder ein neues Sortiment, werden separat angeboten.
Nicht im Festpreis enthalten sind Lizenzen von Drittsystemen, etwa der Shopware- oder Shopify-Plan oder ein ERP-Zugang. Diese Verträge bleiben beim Betrieb. Die Betriebspauschale für Hosting, Updates und Support ist ein eigener Posten. Wer den Konfigurator in einen bestehenden Shop einbetten will, findet die Details beim Shopware-Konfigurator und beim Shopify-Konfigurator.
Was sollten Sie zum Workshop mitbringen?
Für den Workshop reichen drei Dinge: ein echtes Produkt, eine heutige Kalkulation und eine Person, die sagen kann, welche Kombinationen die Fertigung ablehnt. Hilfreich sind außerdem eine Preistabelle, eine Beispielzeichnung, zwei oder drei typische Kundenanfragen und der Name des Systems, in dem Aufträge heute landen. Je konkreter das Beispiel, desto genauer wird der Festpreis.
Wichtig ist auch die Entscheidung, wer Preise später ändert. Wenn jede Preisänderung ein Entwicklerauftrag ist, wird aus dem Festpreis ein Abo. Wenn Formeln und Sätze im System pflegbar sind, bleibt der Alltag beim Betrieb. Diese Pflege ist Teil der Konzeption und kein Zusatz am Go-live-Tag.

Wie wird der erste Konfigurator abgesichert?
Plan2Fab baut nicht den ganzen Katalog, bevor ein Produkt in einer echten Bestellung angekommen ist. Ein Referenzprodukt läuft durch Regeln, Preis, Vorschau und Ausgabe. Vertrieb und Fertigung prüfen denselben Stand und melden Abweichungen. Erst danach wird das Muster auf die nächste Produktgruppe übertragen. So bleibt ein Fehler im Regelwerk auf ein Produkt begrenzt.
Die Abnahme stützt sich auf echte Aufträge. Aus abgeschlossenen Bestellungen werden Testfälle gebildet, die der Konfigurator nachrechnet. Preis, Stückliste und Zeichnung müssen mit dem übereinstimmen, was der Betrieb damals gefertigt und berechnet hat. Abweichungen zeigen, wo eine Regel fehlt oder eine Formel anders gemeint war, bevor der erste Kunde konfiguriert.
Wie weit ein solches Muster reichen kann, zeigt der FeNau-Konfigurator mit neun Schritten, Statikprüfung, Zeichnung, Festpreis und Bestellung. Printvertise zeigt die Breite: über 400 konfigurierbare Artikel in einem eigenen Shop auf Medusa.js. Beide sind gewachsene Projekte, kein erster Umfang. Alle Projekte stehen unter Referenzen.

Wann sollten Sie noch nicht bauen?
Ein Konfigurator ist der falsche nächste Schritt, solange das Produkt nicht beschreibbar ist. Ohne Grenzen, ohne Preislogik und ohne ein Beispiel, das ein Verkäufer heute von Hand rechnet, gibt es nichts zu automatisieren. Ein Konfigurator macht eine unklare Leistung nicht klar, er macht eine klare Leistung bestellbar. Unikate ohne wiederkehrende Maße bleiben Konstruktionsaufträge.
Plan2Fab nennt vor dem Workshop keinen Eurobetrag, keine Wochenzahl, keine Förderzusage und keine fertige Schnittstelle. Eine Förderung kann je nach Bundesland Thema im Erstgespräch sein. Das Erstgespräch darf auch mit der Empfehlung enden, noch nicht zu bauen oder ein Plugin zu nehmen. Wie Sie Anbieter vergleichen, steht bei Konfigurator-Software auswählen, wem der Code gehört, beim Open-Source-Produktkonfigurator.
Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?
Was kostet es, einen Konfigurator erstellen zu lassen?
Die Kosten hängen von der Zahl der Parameter, der Komplexität der Regeln, der Darstellung und den Schnittstellen ab. Plan2Fab erstellt nach dem Workshop ein Festpreisangebot für das vereinbarte Modul, ohne Abrechnung nach Stunden. Wer nur feste Optionen braucht, sollte den Preis eines Shop-Plugins vergleichen, das ist ein anderer Einkauf.
Kann ich einen Produktkonfigurator selbst erstellen?
Einfache Optionsfelder lassen sich mit Baukästen oder Shop-Plugins selbst einrichten. Ein Regelwerk mit freien Maßen, Sperren, Preisformel, PDF-Ausgabe und Shop-Anbindung ist dagegen ein Softwareprojekt. Open Source senkt die Lizenzkosten, nicht die Facharbeit am Produktmodell. Bei Plan2Fab gehört der fertige Code trotzdem dem Auftraggeber.
Wie lange dauert es, einen Konfigurator zu erstellen?
Die Dauer hängt vom Umfang ab und wird im Workshop festgelegt. Ein Referenzprodukt mit wenigen Parametern ist schneller umgesetzt als ein Sortiment mit hunderten Artikeln und ERP-Anbindung. Plan2Fab nennt den Zeitplan im Angebot, nachdem Parameter, Regeln und Schnittstellen bekannt sind, und nicht vorher als Pauschale.
Sind Änderungen nach dem Go-live möglich?
Ja. Preise, Grenzen und Texte pflegt der Betrieb im laufenden System, wenn das im Lastenheft so vorgesehen ist. Neue Parameter oder Produktgruppen sind ein vereinbarter Ausbau mit eigenem Angebot. Für Hosting, Updates und Support gibt es das Modul Betrieb als monatliche Pauschale. Beides wird vor der Umsetzung getrennt beschrieben.
Wer betreibt den Konfigurator nach dem Go-live?
Das entscheidet der Auftraggeber. Hirnworx übernimmt Hosting, Updates und Support mit dem Modul Betrieb als monatliche Pauschale. Weil Code und Daten dem Betrieb gehören, kann er den Konfigurator auch selbst oder mit einem anderen Dienstleister betreiben. Eigentum und Betrieb sind zwei getrennte Verträge.
Was braucht ein Anbieter für ein Angebot?
Für ein belastbares Angebot braucht ein Anbieter ein konkretes Produkt mit seinen Grenzen, die heutige Kalkulation, typische Kundenanfragen und den Namen des Shop- und ERP-Systems. Bei Plan2Fab werden diese Angaben im Workshop gemeinsam erarbeitet. Erst danach steht ein Festpreis, vorher wäre jede Zahl eine Schätzung.
Kann ein bestehender Konfigurator übernommen werden?
Ja, als Ausgangspunkt. Ein bestehender Konfigurator, eine Excel-Kalkulation oder ein altes Plugin enthält oft Regeln, die sich übernehmen lassen. Im Workshop werden sie gesichtet und in das neue Modell überführt. Ob der alte Code weiterverwendet wird, hängt von Technik und Lizenz ab und wird im Angebot festgehalten.
Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
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