Konfigurator für Werbetechnik

Werbetechnik verkauft Produkte, die erst mit Maß, Material und Motiv entstehen: Leuchtkästen, Leuchtbuchstaben, Schilder, Banner, Fahnen und Folien. Ein Konfigurator für Werbetechnik zeigt das Ergebnis vor der Bestellung, rechnet den Preis und nimmt die Druckdatei gleich mit. Plan2Fab von Hirnworx baut beides, belegt mit Bavarian Signs und Printvertise.

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Werbetechnik-Werkstatt mit Leuchtkasten, Folienrolle und Flachbettdrucker.

Was konfigurieren Kunden in der Werbetechnik?

Bei Leuchtreklame geht es um Bauart, Größe, Tiefe, Lichtfarbe und Montage, bei Leuchtbuchstaben zusätzlich um Text, Schrift oder ein Logo. Bei Schildern und Platten sind es Material, Format, Stärke, Bohrungen und Befestigung. Bei Bannern, Fahnen und Folien kommen Konfektion, Ösen, Hohlsaum und Stückzahl dazu. Fast immer gehört eine Druckdatei oder ein Motiv zur Bestellung.

Die Regeln kommen aus der Werkstatt: welche Größen ein Drucker oder eine Fräse schafft, welche Materialien sich biegen oder kleben lassen, ab welcher Größe ein Leuchtkasten geteilt werden muss. Ein Konfigurator, der diese Grenzen kennt, verhindert Anfragen, die später mit einer Absage enden. Wie solche Regeln aufgebaut sind, beschreibt der parametrische Konfigurator.

Leuchtkastenelement auf einem Ständer mit gleichmäßig leuchtender Front.

Brauchen Leuchtreklamen eine 3D-Ansicht?

Oft ja. Eine Leuchtanlage wirkt durch Tiefe, Licht und Ansicht aus der Entfernung. Eine flache Zeichnung zeigt das schlecht. Feste Ansichten wie Front, Schräg und Seite, dazu ein Schalter für Tag und Nacht, beantworten die Fragen, die ein Kunde vor dem Auftrag hat. Die Seite zum 3D-Konfigurator beschreibt, was dafür an Modellen nötig ist.

Für Schilder, Platten und Banner reicht meist eine 2D-Vorschau mit Format und Motiv. Sie lädt schneller und zeigt genau, was gedruckt wird. Wichtig ist bei beiden, dass die Vorschau aus den geprüften Werten entsteht. Ein Leuchtkasten, den die Werkstatt nicht bauen kann, darf in der Ansicht gar nicht erst erscheinen.

Wie kommt die Druckdatei zur Bestellung?

Die Druckdatei ist in der Werbetechnik oft der Engpass. Ein Konfigurator kann den Weg dorthin ordnen:

  1. Upload an der richtigen StelleAuf der Produktseite, im Warenkorb oder nach der Bestellung, je nachdem, wann der Kunde die Datei hat.
  2. Prüfung der GrunddatenFormat, Seitenverhältnis und Dateityp passen zur Konfiguration, bevor die Datei angenommen wird.
  3. Zuordnung zur PositionDie Datei hängt an genau der Konfiguration, für die sie gedacht ist, nicht lose an einer Mail.
  4. Übergabe an die DruckvorstufeDatei und Parameter gehen gemeinsam weiter, damit niemand Maße und Motiv zusammensuchen muss.

Shop oder Angebot: welcher Abschluss passt?

Bavarian Signs und Printvertise zeigen die zwei Wege. Bei Bavarian Signs endet die Konfiguration einer Leuchtreklame in einem PDF mit Angebot und Plandarstellung und einem Lead für die Beratung, weil Montage und Details ein Gespräch brauchen. Bei Printvertise kauft der Kunde direkt: über 400 konfigurierbare Artikel in einem Shop auf Medusa.js, mit Preis nach Maß und Material, Upload und Gast-Checkout.

Welcher Weg passt, hängt am Produkt. Standardisierte Druckprodukte lassen sich direkt verkaufen, beratungsintensive Anlagen besser über ein Angebot. Viele Betriebe brauchen beides auf derselben Website. Das funktioniert, wenn Regeln und Preise in einem Kern liegen und nur der Abschluss sich unterscheidet. Der Web-Konfigurator beschreibt den Weg ohne Shop.

Monitor mit Website und eingebettetem Konfigurator, daneben eine Ablage für Anfragen.

Was diese Seite nicht verspricht

Keine Zahl zu mehr Anfragen, keine Ersparnis in Stunden und keinen Preis für ein Projekt. Die Referenzen belegen, dass Leuchtreklame in 3D und Druckprodukte nach Maß konfigurierbar sind. Sie belegen nicht, dass Ihre Bauarten dieselben Schritte brauchen. Umfang und Festpreis entstehen im Workshop, an Ihren Produkten.

Welche Projekte belegen das?

Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?

Kann der Konfigurator Leuchtbuchstaben aus einem Logo erzeugen?

Bei Bavarian Signs kann der Kunde ein Logo hochladen oder Text mit einer Schrift eingeben, und der Schriftzug erscheint in der gewählten Bauart und Größe. Wie gut ein Logo sich als Leuchtbuchstabe eignet, prüft am Ende trotzdem ein Mensch. Der Konfigurator bereitet die Anfrage vor, er ersetzt nicht die Prüfung der Kontur.

Lassen sich Mengenstaffeln abbilden?

Ja. Preise nach Stückzahl, Fläche oder Material sind typische Regeln in der Werbetechnik und lassen sich im Kern hinterlegen. Der Kunde sieht den Preis für seine Menge, bevor er bestellt. Händlerpreise oder Wiederverkäuferkonditionen können über Kundengruppen dazukommen, wenn Sie auch an andere Werbetechniker liefern.

Was passiert, wenn die Druckdatei nicht passt?

Grundlegende Prüfungen wie Format und Dateityp kann der Konfigurator beim Upload übernehmen. Farbprofile, Beschnitt und Auflösung prüft meist weiterhin die Druckvorstufe. Wichtig ist, dass die Datei an der richtigen Position hängt, damit Rückfragen sich auf die Datei beziehen und nicht auf die Frage, welches Produkt gemeint war.

Brauchen wir dafür einen neuen Shop?

Nein. Der Konfigurator kann in Shopware oder Shopify eingebettet werden oder ohne Shop auf Ihrer Website laufen. Printvertise ist ein eigener Shop auf Medusa.js, weil dort der ganze Shop neu gebaut wurde. Das ist eine Möglichkeit, keine Voraussetzung. Welcher Weg passt, hängt am vorhandenen System und am Sortiment.

Kann ein Kunde eine Konfiguration später nachbestellen?

Ja, wenn jede Konfiguration eine Kennung trägt. Dann kann der Kunde sie über einen Link oder sein Konto erneut öffnen, und der Vertrieb kann sie für eine Folgebestellung übernehmen. Gerade bei Fahnen, Schildern und Bannern, die regelmäßig ersetzt werden, spart das die erneute Abstimmung von Maßen und Motiv.

Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.

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