Shopify-Konfigurator im bestehenden Shop
Ein Shopify-Konfigurator lässt Kunden ein Produkt mit Maß, Material und Optionen im Shopify-Shop zusammenstellen und den Preis vor dem Kauf sehen. Für Personalisierung wie Gravur oder Motive genügt meist eine App aus dem Shopify App Store. Für freie Maße, technische Sperren und Fertigungsdaten bindet Plan2Fab einen eigenen Regelkern an, während Theme und Checkout bei Shopify bleiben.

Was ist ein Shopify-Konfigurator?
Ein Shopify-Konfigurator ist eine Erweiterung der Produktseite, mit der Kunden Eigenschaften selbst festlegen, bevor sie in den Warenkorb legen. Shopify selbst arbeitet mit Varianten aus festen Optionen, etwa Größe und Farbe. Apps aus dem Shopify App Store ergänzen Felder für Text, Motive, Uploads und Aufpreise. Damit lassen sich personalisierte Produkte gut verkaufen, solange die Geometrie gleich bleibt.
Maßanfertigung braucht etwas anderes: freie Werte in Millimetern, Regeln, die unzulässige Kombinationen sperren, und einen Preis aus einer Formel. Plan2Fab legt diese Logik in einen eigenen Produktkonfigurator-Kern und nutzt Shopify als Schaufenster und Kasse. Theme, Zahlarten und Katalog bleiben, wie sie sind. Nur das Maßprodukt läuft über die Konfiguration.
Reicht eine App aus dem App Store?
Ob eine App reicht, hängt davon ab, was sich am Produkt ändert. Ändert sich nur das Aussehen, ist eine App schneller und günstiger. Ändert sich die Geometrie, braucht es Regeln und Fertigungsdaten.
| Anforderung | Shopify-App | Konfigurator-Kern |
|---|---|---|
| Text, Gravur, Motiv | Gut geeignet | Möglich, meist überdimensioniert |
| Feste Optionen mit Aufpreis | Gut geeignet | Möglich, meist überdimensioniert |
| Freie Maße in Millimetern | Eingeschränkt | Kernaufgabe |
| Technische Sperren und Abhängigkeiten | Kaum abbildbar | Kernaufgabe |
| Zeichnung, Stückliste, DXF | Nicht vorgesehen | Kernaufgabe |
| Eigentum an Regeln und Preisen | Beim App-Anbieter | Beim Betrieb |
Wie sieht die Einbettung für Kunden aus?
Der Kunde bleibt auf der Produktseite oder in einem klar benannten Schritt davor. Er setzt Maße und Optionen, sieht einen Preis, der aus diesen Werten entsteht, und legt die Konfiguration in den Shopify-Warenkorb. Was nicht erlaubt ist, lässt sich nicht wählen. Eine Vorschau in 2D oder 3D zeigt das Ergebnis, die Datenquelle sind aber die geprüften Werte.
Welche Vorschau passt, hängt am Produkt. Flache Teile wie Platten und Schilder zeigt eine bemaßte Zeichnung am klarsten, beschrieben beim 2D-Konfigurator. Produkte mit Tiefe, Licht oder Aufbau profitieren von einer räumlichen Ansicht, beschrieben beim 3D-Konfigurator. Beide Varianten lassen sich in ein Shopify-Theme einbinden.

Welche Daten braucht die Bestellung?
Die Bestellposition muss so lesbar sein, dass die Arbeitsvorbereitung nicht im Shopify-Admin raten muss. Maße, Material, Stückzahl und eine Konfigurationskennung gehören in den Auftrag. Über die Kennung ist der vollständige Datensatz im Kern abrufbar, inklusive PDF-Datenblatt oder DXF, wenn der Umfang das vorsieht. Wer Maßprodukte nicht in Shopify-Varianten pflegen will, spart sich damit hunderte Variantenartikel.
Die konfigurierten Werte hängen als Positionseigenschaften an der Warenkorbzeile. Wie der berechnete Preis in den Shopify-Checkout gelangt, hängt vom Shopify-Plan und der Checkout-Konfiguration ab und wird vor dem Angebot geprüft.
Printvertise zeigt dasselbe Prinzip auf einem eigenen Shop mit Medusa.js statt Shopify: über 400 konfigurierbare Artikel, Preis nach Maß und Material, Druckdaten-Upload und Gast-Checkout. Die Mechanik lässt sich auf Shopify übertragen, das Schaufenster ist dann Shopify. Eine öffentliche Shopify-Referenz von Hirnworx gibt es zu diesem Thema nicht. Die Einordnung steht bei Printvertise.

Welche Risiken haben reine App-Lösungen?
Apps werden eingestellt, ändern ihre Preise oder vertragen ein Theme-Update nicht. Steckt die gesamte Preislogik in einer App, gehört sie faktisch dem App-Anbieter, und ein Wechsel heißt Neuaufbau. Plan2Fab legt Regeln und Preise in einen Kern auf Medusa.js, der dem Betrieb gehört, beschrieben beim Open-Source-Produktkonfigurator. Shopify selbst bleibt ein Dienst mit eigenem Vertrag.
Das zweite Risiko ist doppelte Pflege: Varianten in Shopify und noch einmal in einer App oder Tabelle. Im Workshop wird festgelegt, welches System für das Maßprodukt führend ist. Alle anderen Produkte bleiben normale Shopify-Artikel. So wird nicht der ganze Shop zur Sonderlösung, sondern nur der Teil, der es braucht.

Was klären wir vor dem Einbau?
Vor dem Einbau klären vier Fragen den Umfang: Welcher Shopify-Plan und welches Theme laufen? Ist bereits eine Konfigurator- oder Optionen-App im Einsatz? Wo stehen Preise heute? Und soll der Kunde sofort zahlen oder zuerst ein Angebot erhalten? Dazu kommt ein Beispielprodukt mit echten Grenzen. Daraus entsteht nach dem Workshop ein Festpreis, wie bei Konfigurator erstellen beschrieben.
Plan2Fab übernimmt kein Theme-Redesign und keine ERP-Anbindung ohne eigenen Umfang. Eine App für einen kleinen Monatsbetrag und ein Regelwerk für Ihr Produkt sind verschiedene Einkäufe. Läuft der Shop auf Shopware, gilt dieselbe Architektur beim Shopware-Konfigurator. Ohne Onlineshop läuft der Konfigurator als Web-Konfigurator direkt auf der Website.
Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?
Gibt es einen Produktkonfigurator für Shopify?
Ja. Im Shopify App Store gibt es zahlreiche Apps für Produktoptionen, Personalisierung und Aufpreise. Sie eignen sich für Gravuren, Motive und feste Optionen. Für Produkte mit freien Maßen, technischen Abhängigkeiten und einer Datei für die Fertigung wird stattdessen ein eigener Konfigurator-Kern eingebunden, der Preis und Daten an Shopify übergibt.
Reicht eine Personalisierungs-App für Maßanfertigung?
Selten. Eine Personalisierungs-App legt Text oder Motive auf ein Produkt und rechnet Aufpreise. Sie kennt keine Grenzen wie Mindestabstände oder Traglasten und erzeugt keine Kontur für Laser oder Fräse. Sobald die Fertigung eine eigene Datei braucht oder Kombinationen gesperrt werden müssen, ist ein Regelkern die ehrlichere Lösung.
Bleibt der Shopify-Checkout erhalten?
Ja. Der Konfigurator übergibt Preis, Beschreibung und Konfigurationskennung an Shopify, und der Kunde bezahlt im gewohnten Checkout mit allen eingerichteten Zahlarten. Ein zweiter Checkout außerhalb von Shopify ist nicht nötig. Soll zuerst ein Mensch prüfen, endet die Strecke stattdessen in einem Angebots-PDF.
Was ist der Unterschied zwischen Shopify- und Shopware-Konfigurator?
Die Architektur ist gleich: Der Shop bleibt vorn, der Regelkern rechnet im Hintergrund. Unterschiedlich ist das Shopsystem. Shopify ist ein gehosteter Dienst mit App Store, Shopware 6 wird häufig selbst betrieben und bei technischen Katalogen eingesetzt. Plan2Fab richtet die Einbettung nach dem System, das bereits im Einsatz ist.
Welche Produkte eignen sich für einen Shopify-Konfigurator?
Gut geeignet sind Produkte mit freien Maßen, Materialwahl und einem Preis, der erst nach der Eingabe feststeht: Schilder, Platten, Zuschnitte, Werbetechnik, Möbelteile oder Textilien nach Maß. Wenig geeignet sind Produkte mit wenigen festen Varianten. Für sie genügen Shopify-Varianten oder eine einfache Options-App.
Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
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