CPQ-Software für Hersteller
CPQ-Software steht für Configure, Price, Quote: Sie stellt ein Produkt nach Regeln zusammen, rechnet den Preis aus der Auswahl und erzeugt daraus ein Angebot. Für Hersteller endet der Prozess nicht beim Angebot, denn aus dem Angebot muss ein fertigbarer Auftrag mit Stückliste, Zeichnung und ERP-Daten werden. Plan2Fab von Hirnworx baut CPQ für diesen vollständigen Weg, vom Konfigurator bis zur Fertigung.

Was ist CPQ-Software?
CPQ-Software verbindet drei Tätigkeiten, die im Vertrieb oft getrennt ablaufen. Configure: Das Produkt wird nach Regeln zusammengestellt, unzulässige Kombinationen sind gesperrt. Price: Der Preis entsteht aus der Auswahl, mit Staffeln, Zuschlägen und Rabatten. Quote: Aus Konfiguration und Preis wird ein Angebotsdokument. Weil alle drei Schritte auf denselben Daten beruhen, enthält das Angebot nur baubare Ausführungen zum richtigen Preis.
Bekannte CPQ-Suiten stammen von SAP, Salesforce und anderen Anbietern aus dem CRM-Umfeld. Sie sind für Vertriebsorganisationen gebaut: Preisbücher, Freigabeketten, Opportunitys. Für einen Hersteller von Maßprodukten fehlt dort oft der Schritt nach dem Angebot. Plan2Fab ergänzt ihn und beschreibt den Kern in der Sprache der Fertigung beim Produktkonfigurator.
Was braucht ein Hersteller zusätzlich?
Ein Hersteller braucht einen vierten Schritt: Aus dem angenommenen Angebot muss ein fertigbarer Auftrag werden, ohne dass die Arbeitsvorbereitung neu konstruiert oder Maße abtippt. Dazu gehören eine Stückliste mit den richtigen Mengen, eine bemaßte Zeichnung oder ein DXF-Export für die Maschine und die Übergabe an das ERP. Fehlt dieser Schritt, verschiebt CPQ den Medienbruch nur vom Vertrieb in die Fertigung.
Plan2Fab bildet diesen Weg in drei Modulen ab. Configure erzeugt den geprüften Stand, den Preis und das Angebot. Plan erzeugt Stückliste, Zuschnittplan und Exporte. Connect übergibt den Auftrag an ERP, Warenwirtschaft oder Versand. Für Betriebe, die nur ein Angebot brauchen, beschreibt der Angebotskonfigurator den schlanken Einstieg mit Configure allein.
Im Mittelstand ist dieser vierte Schritt oft wichtiger als Preisbücher und Freigabeketten. Viele Betriebe haben weder ein großes Vertriebsteam noch ein CRM als führendes System, aber eine Arbeitsvorbereitung, die jede Anfrage neu aufnimmt. Für sie beginnt CPQ nicht im CRM, sondern dort, wo heute Maße aus Mails in Tabellen und ERP-Masken übertragen werden.
CRM-CPQ, Angebotssoftware oder Hersteller-CPQ?
Drei Arten von Software werden unter CPQ oder Angebotserstellung gesucht. Sie lösen verschiedene Aufgaben und lassen sich nicht beliebig gegeneinander tauschen.
| Art | Stärke | Endet bei | Passt für |
|---|---|---|---|
| CRM-CPQ-Suite | Preisbücher, Freigaben, Vertriebssteuerung | Angebot im CRM | Große Vertriebsorganisationen |
| Angebotssoftware | Saubere Dokumente aus getippten Positionen | PDF und Rechnung | Handwerk und Dienstleistung |
| Hersteller-CPQ | Regeln, Geometrie, Fertigungsdaten | Auftrag mit Stückliste und Zeichnung | Maßanfertigung und Variantenfertigung |
Wie läuft CPQ bis zum Auftrag?
Ein vollständiger CPQ-Prozess für Hersteller hat sechs Stationen. Jede arbeitet mit dem Datensatz der vorherigen, nichts wird neu erfasst.
- KonfigurierenKunde, Händler oder Vertrieb wählen Maße und Optionen. Das Regelwerk sperrt Unzulässiges.
- BepreisenDer Preis entsteht aus Fläche, Material, Bearbeitung, Staffeln und Zuschlägen.
- AnbietenEin Angebots-PDF mit Ansicht, Parametern und Preis geht an den Kunden.
- BestellenDer Kunde nimmt an oder bestellt direkt im Shop. Die Konfigurationskennung bleibt erhalten.
- PlanenStückliste, Zuschnitt und DXF entstehen aus denselben Werten.
- ÜbergebenDer Auftrag geht an ERP, Warenwirtschaft und Fertigung.

Welche Ausgaben gehören in ein Hersteller-CPQ?
Zum Minimum gehören der geprüfte Parametersatz, der Preis und ein Dokument, das der Kunde lesen kann. Sobald das Modul Plan beauftragt ist, kommen die Stückliste und ein Export hinzu, den die Arbeitsvorbereitung nicht nachzeichnen muss: DXF für Laser und Fräse, CSV für Zuschnittoptimierung oder ein PDF mit mehreren Ansichten. Welches Format Ihre Maschine liest, wird im Workshop festgelegt.
Nicht hinein gehören erfundene Kennzahlen. Plan2Fab nennt keine pauschale Umsatzsteigerung oder Zeitersparnis in Prozent, weil es dafür keine allgemeingültige Zahl gibt. Wer den Nutzen berechnen will, nimmt die eigene Zahl der Angebote pro Monat und die heutige Bearbeitungszeit je Angebot. Wie diese Rechnung aussieht, zeigt Was kostet ein Produktkonfigurator.
Was zeigen Bavarian Signs und FeNau?
Bavarian Signs zeigt CPQ für Leuchtreklame. Kunden stellen Leuchtkasten, Leuchtbuchstaben oder dekupierte Schrift in einer 3D-Vorschau zusammen, prüfen das Ergebnis in Tag- und Nachtansicht und sehen den Nettopreis live. Per Klick entsteht ein Angebot mit Plandarstellung als PDF. Die Konfiguration geht als vorbereitete Anfrage mit allen Parametern in die Beratung, sodass das Gespräch nicht bei null beginnt.
FeNau zeigt CPQ mit direkter Bestellung. Der Gitterrost-Konfigurator rechnet einen Festpreis aus Maß, Ausschnitten und Material, erzeugt ein technisches PDF-Datenblatt und legt den Rost in den Warenkorb. Angebot und Bestellung nutzen denselben Stand. Beide Wege sind gültige Abschlüsse: Angebot mit Beratung oder sofortiger Kauf. Die Projekte stehen bei Bavarian Signs und im FeNau-Konfigurator.

Wie arbeitet CPQ mit Shop, CRM und ERP?
Im Onlineshop ist CPQ die Konfiguration vor dem Warenkorb oder vor der Angebotsanfrage. In Shopware oder Shopify bleibt der Shop das Schaufenster, beschrieben beim Shopware-Konfigurator. Im ERP ist CPQ die Übergabe eines Auftrags, der nicht noch einmal erfasst wird. Viele Projekte starten im Shop und binden das ERP an, sobald der Datensatz im Alltag stabil ist.
Ein CRM kann daneben bestehen bleiben. Kontakte, Wiedervorlagen und Pipeline gehören dorthin, und das fertige Angebot kann im CRM abgelegt werden. Die Produktregeln sollten aber nicht ins CRM wandern, nur weil dort CPQ draufsteht, sonst liegt die Fertigungslogik an der falschen Stelle. Wie Konfiguration und Stückliste zusammenhängen, beschreibt Variantenmanagement.

Wann ist eine CPQ-Suite die bessere Wahl?
Eine CPQ-Suite im CRM ist die bessere Wahl, wenn sie im Unternehmen bereits Preisbücher, Rabattfreigaben und Angebote führt und die Fertigung daraus Aufträge erzeugen kann. Ein ERP-Variantenmodul genügt, wenn nur der Innendienst konfiguriert. Ein Plugin genügt, wenn die Auswahl aus festen Optionen besteht. Der Vergleich stellt alle vier Wege mit Empfehlung nebeneinander.
Plan2Fab sagt vor dem Workshop keinen Festpreis, keine Maschinenanbindung und keine fertige Zeichnungsfreigabe zu. Ob der erste Ausgang ein PDF, eine DXF oder ein ERP-Beleg ist, steht im Lastenheft. Den Weg dorthin beschreibt Konfigurator erstellen. Für Maschinen mit Baukasten gibt es eine eigene Seite zum Produktkonfigurator im Maschinenbau.
Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?
Was bedeutet CPQ?
CPQ ist die Abkürzung für Configure, Price, Quote, auf Deutsch konfigurieren, bepreisen, anbieten. CPQ-Software verbindet diese drei Schritte, damit ein Angebot direkt aus einer geprüften Produktkonfiguration entsteht und niemand Positionen von Hand kalkuliert. Der Begriff stammt aus dem Vertrieb und wird vor allem für erklärungsbedürftige und variantenreiche Produkte verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen CPQ und einem Produktkonfigurator?
Der Produktkonfigurator ist der erste Baustein von CPQ: Er kennt die Regeln des Produkts und sperrt unzulässige Kombinationen. CPQ ergänzt Preisberechnung und Angebotserstellung. Für Hersteller kommt ein vierter Schritt dazu, die Übergabe an Stückliste, Zeichnung und ERP. Plan2Fab deckt alle vier Schritte mit einem Datensatz ab.
Ersetzt Plan2Fab SAP CPQ oder Salesforce?
Nein. Unternehmen, die bereits eine CPQ-Suite im CRM führen, brauchen keine zweite Angebotswelt. Plan2Fab richtet sich an Betriebe, deren Angebot an Maßen, Regeln und einer Maschine hängt und die noch keine Konzernsuite betreiben. Zwei Systeme, die denselben Preis rechnen, wären eine Fehlerquelle.
Brauche ich für CPQ ein 3D-Modell?
Nur wenn Kunden das Produkt räumlich verstehen müssen. Ein Angebot kann ebenso auf einer bemaßten 2D-Zeichnung stehen. Bavarian Signs nutzt 3D für Leuchtreklame, FeNau eine 2D-Draufsicht für Gitterroste. Beide enden in einem bepreisten Dokument. Die Darstellung folgt dem Produkt und ist keine eigene Software.
Was kostet CPQ-Software?
CPQ-Suiten werden meist pro Nutzer und Monat lizenziert, oft zusätzlich zur CRM-Lizenz. Plan2Fab bietet das vereinbarte Modul nach einem Workshop zum Festpreis an, dazu optional eine monatliche Pauschale für Hosting, Updates und Support. Eine pauschale Vergleichszahl ist ohne Kenntnis von Produkt und Schnittstellen nicht seriös.
Für welche Unternehmen eignet sich CPQ?
CPQ eignet sich für Unternehmen mit variantenreichen oder maßgefertigten Produkten, bei denen jedes Angebot heute manuell kalkuliert wird. Typisch sind Maschinen- und Anlagenbau, Metallbau, Werbetechnik, Zuschnitt und Innenausbau. Je mehr Anfragen und Varianten, desto größer der Nutzen gegenüber Excel und E-Mail.
Was ist ein CPQ-Tool?
Ein CPQ-Tool ist eine Software, die Produktkonfiguration, Preisberechnung und Angebotserstellung verbindet. Der Begriff wird oft für schlankere Lösungen verwendet als für große CPQ-Suiten, etwa für einen Angebotskonfigurator auf der Website oder im Innendienst. Entscheidend ist, dass das Angebot aus einer geprüften Konfiguration entsteht und nicht aus getippten Positionen.
Welche CPQ-Anbieter gibt es?
Im CRM-Umfeld sind SAP, Salesforce und Oracle mit CPQ-Suiten vertreten. Im deutschsprachigen Mittelstand bieten unter anderem camos, encoway und Tacton Konfigurations- und CPQ-Software an. Plan2Fab von Hirnworx ergänzt diese Landschaft um individuell gebaute Hersteller-CPQ auf Medusa.js, bei der Code und Regeln dem Betrieb gehören.
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