Angebotskonfigurator für Maßprodukte

Ein Angebotskonfigurator macht aus Maßen und Optionen ein vollständiges Angebot, ohne dass jemand nachrechnet oder abtippt. Kunde oder Vertrieb geben die Werte ein, die Regeln prüfen sie, und am Ende steht ein PDF mit Preis, Ansicht und allen Parametern. Plan2Fab von Hirnworx baut diesen Weg für Betriebe mit Maßanfertigung.

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Drucker gibt Angebotsblätter aus, daneben Monitor mit Plattenkontur.

Was ist ein Angebotskonfigurator?

Ein Angebotskonfigurator ist ein Produktkonfigurator, dessen Ergebnis ein Angebot ist und nicht zwingend ein Warenkorb. Er ersetzt die Kalkulationstabelle, die heute neben dem Telefon liegt, und die Vorlage, in die jemand Maße und Preise kopiert. Die Regeln prüfen jede Eingabe, der Preis kommt aus derselben Formel wie in der Kalkulation, und das PDF entsteht ohne zweiten Arbeitsschritt.

Im Vertrieb heißt das Prinzip oft CPQ, configure, price, quote. Viele CPQ-Suiten sind für Konzerne mit CRM gebaut. Ein Angebotskonfigurator für Maßprodukte ist schlanker und näher an der Werkstatt: er kennt Zuschnitt, Material und Bearbeitung, nicht nur Rabattstufen. Die Abgrenzung beschreibt die Seite CPQ-Software für Hersteller.

Schreibtisch mit ausgedruckten Kalkulationen und Telefon.

Was steht in einem Angebot aus dem Konfigurator?

Ein gutes Angebot aus dem Konfigurator beantwortet die Fragen, die sonst per Mail zurückkommen. Diese Bestandteile gehören hinein:

  1. Geprüfte ParameterAlle Maße, Materialien und Optionen, genau so, wie die Regeln sie zugelassen haben.
  2. Preis mit AufschlüsselungGrundpreis, Bearbeitung und Zuschläge, netto und brutto, mit Gültigkeit.
  3. Ansicht oder ZeichnungEine bemaßte Darstellung oder eine 3D-Ansicht, damit der Kunde sieht, was angeboten wird.
  4. Kennung der KonfigurationEine Nummer, mit der Vertrieb und Kunde die Konfiguration wieder öffnen und ändern.
  5. Nächster SchrittWie aus dem Angebot ein Auftrag wird: Freigabe, Bestellung im Shop oder Rückruf.

Wer bedient ihn: Kunde oder Vertrieb?

Bedient der Kunde den Konfigurator selbst, ersetzt er die erste Anfrage. Der Kunde sieht sofort einen Preis, prüft sein Budget und schickt nur ernsthafte Anfragen. Der Vertrieb erhält einen vollständigen Datensatz und spricht über die offene Frage statt über Maße. Dafür muss die Oberfläche einfach sein und Fachbegriffe erklären. Wie das auf einer Website ohne Shop aussieht, zeigt der Web-Konfigurator.

Bedient der Vertrieb ihn, beschleunigt er Angebote im Gespräch, am Telefon oder beim Kunden vor Ort. Die Oberfläche darf mehr zeigen: interne Optionen, Rabatte, Sonderfälle und Freigaben. Am stärksten ist die Kombination, bei der beide dasselbe Regelwerk nutzen. Ein Angebot, das der Kunde online beginnt, kann der Vertrieb dann übernehmen und fertigstellen.

Was unterscheidet ihn von Angebotssoftware?

Allgemeine Angebotsprogramme verwalten Kunden, Positionen und Vorlagen. Sie sind gut für Dienstleistungen und Handelsware mit festen Artikeln. Für Maßprodukte fehlt ihnen das Wichtigste: sie wissen nicht, welche Kombination baubar ist und wie sich der Preis aus Fläche, Material und Bearbeitung ergibt. Jemand muss das vorher von Hand rechnen und als Position eintragen.

Ein Angebotskonfigurator schließt genau diese Lücke. Er kann neben dem Angebotsprogramm stehen und ihm fertige Positionen übergeben, oder das Angebot selbst erzeugen. Rechnungen, Mahnungen und Buchhaltung bleiben im bisherigen System. Welche Felder übergeben werden, legt der Workshop fest. Für die Weitergabe an Fertigung und Warenwirtschaft steht das Modul Connect bereit.

Mehrere Formulare mit wiederholt erfassten Maßen.

Wie kommt das Angebot in den Auftrag?

Ein Angebot ist erst dann eine Entlastung, wenn der Auftrag nicht wieder bei null beginnt. Nimmt der Kunde an, sollte dieselbe Konfiguration den Auftrag auslösen: im Shop als Bestellung, im Vertrieb per Freigabe, im ERP als Auftrag mit allen Parametern. Wer die Maße an dieser Stelle noch einmal abtippt, verschiebt den Fehler nur vom Angebot in die Arbeitsvorbereitung.

Plan2Fab löst das über eine Kennung, die vom ersten Klick bis zur Werkstatt mitläuft. Das Modul Plan macht daraus Stückliste, Zuschnitt und Exporte, Connect übergibt an Warenwirtschaft und Versand. Beides ist optional und kann nach dem ersten Angebotskonfigurator folgen. Wie Varianten und Stücklisten zusammenhängen, beschreibt die Seite zum Variantenmanagement.

Übergabe eines Fertigungsauftrags zwischen Systemen.

Wann reicht ein Anfrageformular?

Ein Formular reicht, wenn jede Anfrage ohnehin neu konstruiert wird oder wenn Sie nur wenige Anfragen im Monat erhalten. Dann lohnt sich das Aufschreiben der Regeln nicht, und ein strukturiertes Formular mit Upload ist ehrlicher. Ein Angebotskonfigurator lohnt sich, wenn sich dieselben Fragen ständig wiederholen und der Preis einer Formel folgt.

Wo die Grenze in Ihrem Betrieb liegt, lässt sich an einer einfachen Rechnung prüfen: wie viele Angebote entstehen pro Woche, wie lange dauert eines, und wie viele davon werden Aufträge. Die Seite Was kostet ein Produktkonfigurator zeigt, wie Sie diese Rechnung mit Ihren eigenen Zahlen aufstellen. Begriffe wie CPQ, Live-Preis und Konfigurationskennung erklärt das Glossar, falls im Team nicht alle dieselben Wörter benutzen.

Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?

Ist ein Angebot aus dem Konfigurator rechtlich verbindlich?

Das legen Sie fest, nicht die Software. Viele Betriebe kennzeichnen das PDF als unverbindliches Angebot oder Richtpreis und bestätigen nach Prüfung. Andere lassen den Kunden direkt bestellen. Gültigkeit, Vorbehalte und Bedingungen stehen auf dem Blatt, wie Sie es vorgeben. Rechtliche Details klären Sie mit Ihrer Beratung, die Technik setzt sie um.

Kann der Konfigurator Rabatte berücksichtigen?

Ja. Mengenstaffeln, Kundengruppen und Händlerkonditionen lassen sich als Regeln abbilden. Im Kundenkonfigurator sieht der Kunde nur, was für ihn gilt, im Vertriebszugang kann ein Mitarbeiter innerhalb festgelegter Grenzen Rabatte setzen. Höhere Nachlässe können eine Freigabe verlangen. Welche Regeln das sind, kommt aus Ihrer heutigen Kalkulation.

Wie sieht das PDF aus?

So, wie Ihr Betrieb Angebote heute gestaltet, mit Logo, Schrift, Bedingungen und Ansprechpartner. Dazu kommen die Zeichnung oder Ansicht und alle Parameter der Konfiguration. Die Vorlage entsteht im Projekt einmal und wird danach automatisch befüllt. Änderungen an Texten und Bedingungen sollen ohne Entwickler möglich sein.

Muss ich meine Angebotssoftware ersetzen?

Nein. Der Angebotskonfigurator kann vor Ihrer bestehenden Software stehen und ihr fertige Positionen übergeben. Rechnungen, Mahnungen und Buchhaltung bleiben, wo sie sind. Ob die Übergabe per Datei, Schnittstelle oder zunächst per strukturierter Mail läuft, hängt am vorhandenen Programm und wird im Workshop geklärt.

Wie schnell ist ein Angebot fertig?

Sobald die Konfiguration gültig ist, entsteht das PDF in einem Schritt. Wie lange Ihr Betrieb dann bis zur Freigabe braucht, hängt an Ihren Abläufen. Eine Zahl, wie viele Stunden Sie damit sparen, nennen wir nicht, weil wir Ihre heutigen Zeiten nicht kennen. Die lassen sich vor und nach dem Start selbst messen.

Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.

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