FeNau: Gitterrost-Konfigurator
Neun Schritte, bemaßte Draufsicht, gezeichnete Ausschnitte, Gewicht, Traglast und PDF-Datenblatt.
Metallbau-Betriebe fertigen fast alles nach Maß: Gitterroste, Bleche, Treppenstufen, Geländerteile, Abdeckungen. Ein Konfigurator für den Metallbau prüft Maße, Material und Ausschnitte gegen die Regeln der Werkstatt und rechnet Gewicht, Traglast und Preis aus derselben Eingabe. Plan2Fab von Hirnworx baut solche Konfiguratoren, belegt am Gitterrost-Konfigurator von FeNau.

Am besten geeignet sind Produkte mit festen Bauarten und freien Maßen. Gitterroste mit Masche, Tragstab und Ausschnitten gehören dazu, ebenso Bleche mit Kantung und Bohrbild, Treppenstufen, Abdeckungen, Rahmen und Geländerelemente in definierten Systemen. Der Kunde wählt Maß und Ausführung, die Konstruktion folgt Regeln, die der Betrieb ohnehin kennt.
Weniger geeignet sind Einzelanfertigungen, bei denen jede Anfrage eine neue Konstruktion verlangt, etwa ein Treppenhaus nach Aufmaß vor Ort. Hier hilft ein strukturiertes Anfrageformular mit Upload mehr. Oft lohnt sich eine Mischung: der Konfigurator deckt die häufigen Standardfälle ab, die Sonderfälle gehen als vollständige Anfrage an einen Menschen.

Die Regeln stammen aus der Werkstatt und aus den Normen, nach denen der Betrieb fertigt. Typisch sind diese fünf Gruppen:
Im Metallbau wird nach Zeichnung gefertigt, und der Kunde bestellt nach Zeichnung. Ein Konfigurator, der nur Zahlen sammelt, zwingt jemanden, die Zeichnung nachträglich anzufertigen. Ein 2D-Konfigurator erzeugt sie während der Eingabe: Draufsicht mit Maßketten, Ansichten, Lage der Ausschnitte. Der Kunde sieht, was er bestellt, und die Werkstatt erhält ein Blatt, das sie kennt.
Wo eine Maschine die Daten direkt übernehmen soll, kommt ein DXF-Export dazu. Er liefert saubere Konturen für Laser, Plasma oder Stanze, während Werkzeugwahl und Schachtelung im CAM bleiben. Ob der Export in der ersten Etappe nötig ist oder das PDF zunächst reicht, legt der Workshop fest.

FeNau verkauft Gitterroste nach Maß über einen Konfigurator in neun Schritten, umgesetzt von Hirnworx. Länge und Breite sind millimetergenau, die Tragstäbe liegen quer oder längs, Ausschnitte entstehen als Rechteck, Kreis, Linie oder Polygon direkt in der Draufsicht. Das Material reicht von Stahl verzinkt über Stahl roh bis Edelstahl V2A und V4A. Gewicht, Luftanteil und Traglast laufen mit.
Am Ende liegt der Rost im Warenkorb des Shopware-Shops, oder ein PDF-Datenblatt mit Draufsicht, Seite und Vorderansicht geht an Angebot und Fertigung. Der übrige Katalog mit mehr als 20.000 Artikeln bleibt davon unberührt. Die Fallstudie nennt eine Produktionszeit von etwa 25 Werktagen. Das ist eine Angabe aus diesem Projekt, keine Zusage für Ihren Betrieb.
Ein Konfigurator ersetzt weder Statiker noch Konstrukteur. Er bildet die Fälle ab, die der Betrieb sicher beherrscht, und schickt alles andere an einen Menschen. Normen, Zulassungen und die Verantwortung für das Bauteil bleiben beim Betrieb. Diese Seite nennt keinen Preis und keine Dauer. Beides steht im Angebot nach dem Workshop, als Festpreis für die vereinbarte Etappe.
Neun Schritte, bemaßte Draufsicht, gezeichnete Ausschnitte, Gewicht, Traglast und PDF-Datenblatt.
Shopware 6 mit großem Katalog. Der Rost nach Maß läuft in denselben Warenkorb wie die Normteile.
Er kann Traglasten aus hinterlegten Tabellen oder Formeln anzeigen und unzulässige Kombinationen sperren, wie bei FeNau. Die Grundlage liefert Ihr Betrieb, etwa aus Herstellertabellen oder Normen. Der Konfigurator rechnet nur, was im Regelwerk steht. Eine statische Prüfung für Sonderfälle ersetzt er nicht, die bleibt bei Ihren Fachleuten.
Ja, wenn das Geländer einem System folgt: definierte Pfosten, Füllungen, Handläufe und Abstände. Dann lassen sich Länge, Höhe, Pfostenabstand und Ausführung konfigurieren, und die Regeln prüfen Abstände und Höhen. Ein Geländer nach Aufmaß mit vielen Sonderwinkeln ist dagegen eher eine Anfrage mit Skizze als ein Konfigurator.
Ja. FeNau zeigt genau diesen Weg: der Katalog bleibt in Shopware, der Konfigurator legt die Maßposition in denselben Warenkorb. Regeln und Preis liegen im Kern von Plan2Fab, die Bestellung läuft durch den bestehenden Checkout. Theme, Plugins und Zahlungsarten bleiben, wie sie sind. Shopify ist ebenso möglich.
Wenn sie eine braucht, ja, über das Modul Plan. Die Datei enthält geschlossene Konturen auf den Ebenen, die Ihr CAM-Programm erwartet. Im Projekt testen wir eine Beispieldatei an Ihrer Maschine. Beim FeNau-Konfigurator ist das veröffentlichte Ergebnis ein PDF-Datenblatt, eine DXF ist dort nicht genannt.
Mit einem Produkt und einer Seite Papier: welche Maße frei sind, welche Grenzen gelten, wie sich der Preis ergibt und was die Werkstatt am Ende braucht. Damit ist das Erstgespräch konkret. Danach folgt der Workshop, aus dem Lastenheft und Festpreis entstehen. Eine Telefonnummer und das Formular stehen auf der Startseite.
Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
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