Shopware-Konfigurator ohne Shopwechsel

Ein Shopware-Konfigurator lässt Kunden ein Maßprodukt direkt im Shopware-Shop zusammenstellen, mit geprüften Maßen, Live-Preis und Bestellung im gewohnten Checkout. Für feste Optionen reicht ein Plugin aus dem Shopware Store. Für freie Maße, gesperrte Kombinationen und Fertigungsdaten bettet Plan2Fab einen eigenen Regelkern in Shopware 6 ein. Katalog, Kundenkonten und Zahlung bleiben dabei unverändert.

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Laptop mit Shopseite und eingebettetem Konfigurator, per Kabel an einem Server.

Was ist ein Shopware-Konfigurator?

Ein Shopware-Konfigurator ist die Stelle im Shop, an der ein Artikel nicht aus fertigen Varianten gewählt, sondern nach Regeln zusammengestellt wird. Shopware 6 bringt dafür Varianten und Eigenschaften mit, der Shopware Store ergänzt Erweiterungen für Optionen, Aufpreise und Sets. Das deckt Produkte ab, bei denen jede Wahl eine feste Ausprägung ist. Für Maßanfertigung braucht es mehr: freie Werte, Sperren und eine Ausgabe für die Fertigung.

Plan2Fab bettet für diesen Fall einen Regelkern in den bestehenden Shop ein. Der Kunde bleibt in der gewohnten Oberfläche mit Konto, Checkout und Zahlung. Die Prüfung der Konfiguration, die Preisformel und die Fertigungsdaten laufen im Kern auf Medusa.js. So bleibt die Fertigungslogik aus dem Shop-Plugin heraus, das bei jedem Shopware-Update mitgetestet werden müsste. Die allgemeine Definition steht beim Produktkonfigurator.

Plugin, Einbettung oder neuer Shop?

Für einen Konfigurator in Shopware gibt es drei Wege. Sie unterscheiden sich darin, wo die Regeln liegen und was nach der Bestellung mit den Daten passiert. Der Vergleich ordnet dieselbe Frage auch für CPQ-Suiten und ERP-Module.

Drei Wege zum Konfigurator in Shopware
WegGeeignet fürGrenzeBeispiel
Plugin aus dem Shopware StoreFeste Optionen, Aufpreise, SetsKeine freien Maße, keine FertigungsdateiFarbe, Zubehör, Größenauswahl
Eingebetteter Konfigurator-KernFreie Maße, Sperren, Zeichnung, DXFProjekt mit Workshop statt AboFeNau auf Shopware 6
Neuer Shop auf Medusa.jsShop und Konfigurator neu aus einem GussBestehender Shop wird abgelöstPrintvertise auf Medusa.js

Wie wird der Konfigurator in Shopware eingebettet?

Die Einbettung folgt einem festen Ablauf. Shopware bleibt das System, das Kunden und Team kennen. Der Kern übernimmt nur, was Shopware für Maßprodukte nicht leisten soll: Regeln, Preis und Fertigungsdaten.

  1. EinstiegEin Artikel oder Service-Link im Shop öffnet den Konfigurator auf der Produktseite oder in einem eigenen Schritt.
  2. PrüfungDer Kern auf Medusa.js prüft Maße und Kombinationen gegen das Regelwerk.
  3. PreisDer Kern rechnet den Preis und gibt ihn in einer Form zurück, die der Shopware-Warenkorb versteht.
  4. WarenkorbDie Position trägt Maße, Material, Preis und eine Konfigurationskennung.
  5. BestellungCheckout, Zahlung und Bestätigung laufen wie gewohnt in Shopware.
  6. ÜbergabePDF, Stückliste oder DXF gehen an die Arbeitsvorbereitung. Ein ERP wird über das Modul Connect angebunden.
Übergabe eines Fertigungsauftrags zwischen Systemen.

Welche Daten stehen in der Bestellung?

Eine Bestellposition aus dem Konfigurator muss so lesbar sein, dass niemand in der Shopware-Administration nachklicken oder raten muss. Dazu gehören Maße, Material, Bearbeitungen, Stückzahl, Preis und eine Kennung, über die der vollständige Datensatz im Kern abrufbar ist. Ein PDF-Datenblatt mit bemaßter Darstellung kann der Bestellung beiliegen. Welche Felder in der Position stehen und welche nur im PDF, legt der Workshop fest.

Die Übergabe an ein ERP oder an eine Maschine ist das Modul Connect und nicht automatisch Teil der Einbettung. Wenn heute bereits ein ERP den Auftrag führt, gehört sein Name ins Erstgespräch. Eine fertige Schnittstelle zu einem bestimmten System sagt Plan2Fab erst zu, wenn Zielsystem und Datenformat bekannt sind. Wie Konfiguration und Stückliste zusammenhängen, beschreibt Variantenmanagement.

Was zeigt der FeNau-Shop auf Shopware 6?

FeNau betreibt auf fenau.eu einen Shopware-6-Shop mit mehr als 20.000 Artikeln für den Metallbau, von Rohrverbindern über Edelstahl bis zu Gitterrosten. Eine Volltextsuche mit technischen Facetten findet vorhandene Artikel nach Werkstoff, Maß und Oberfläche. Aus dem Shop heraus erreichbar sind der Rohrbiegeservice, Sonderanfertigungen und ein eigener Gitterrost-Konfigurator, der individuelle Roste mit Festpreis in die Bestellstrecke bringt.

Das Projekt zeigt die Arbeitsteilung, um die es bei einem Shopware-Konfigurator geht: Der Katalog bleibt Shopware, das Maßprodukt bekommt einen eigenen Eingang. Normteile und Maßrost teilen sich Shop und Warenkorb, aber nicht die Eingabemaske. Ein Aufpreis-Plugin hätte gezeichnete Ausschnitte und Traglast nicht abgebildet. Hirnworx hat Shop und Konfigurator umgesetzt, die Einordnung steht unter FeNau auf Shopware.

Symbolbild eines verzinkten Stahlgitterrosts mit Ausschnitt.

Wie läuft die Einführung ohne Risiko?

Die Einführung beginnt mit einem Artikel oder einer Artikelgruppe, nicht mit dem ganzen Katalog. Regeln, Preis und PDF werden an diesem Referenzprodukt in einer Staging-Umgebung geprüft, während der übrige Shop normal weiterverkauft. Erst wenn Bestellungen im Alltag ankommen und die Arbeitsvorbereitung den Datensatz lesen kann, folgt die nächste Gruppe. Ein Fehler im Regelwerk betrifft so nie das gesamte Sortiment.

Weil Regeln und Preisformel im eigenen Kern liegen und nicht in einem Shopware-Plugin, bleiben sie auch bei Shopware-Updates unberührt. Getestet wird nach einem Update nur die Schnittstelle zwischen Shop und Kern.

Ins Lastenheft gehören Theme-Anpassungen, Staging, die Frage, wer Preise pflegt, und die Liste der Artikel im ersten Umfang. Der Festpreis bezieht sich auf genau diesen Umfang. Weitere Artikelgruppen sind eine Erweiterung mit eigenem Angebot, kein stiller Nachschlag. Den Ablauf vom Gespräch bis zum Go-live beschreibt Konfigurator erstellen.

Was klären wir vorab an Ihrem Shopware?

Vor dem Workshop klären fünf Fragen den Umfang. Welche Shopware-Version läuft, und wo wird sie gehostet? Ist bereits ein Konfigurator- oder Optionen-Plugin im Einsatz? Wo stehen Preise heute: im Shop, im ERP oder in einer Tabelle? Welches Produkt eignet sich als erstes, mit echten Grenzen statt eines Fantasiebeispiels? Und soll der Kunde sofort bezahlen oder zuerst ein Angebot erhalten?

Wenn ein bestehendes Plugin Aufpreise sauber rechnet und Ihre Kunden damit zurechtkommen, ist das ein gutes Ergebnis, und Plan2Fab sagt es auch. Ein eigener Kern ersetzt die Optionenliste erst dort, wo die Millimeter frei werden und die Fertigung eine eigene Datei braucht. Läuft Ihr Shop auf Shopify statt Shopware, gilt dieselbe Architektur, beschrieben beim Shopify-Konfigurator.

Mehrere Formulare mit wiederholt erfassten Maßen.

Was gehört nicht zum Umfang?

Plan2Fab liefert keine fertige App aus dem Shopware Store, garantiert keine Kompatibilität mit jedem Community-Plugin und sagt keine ERP-Schnittstelle ohne Workshop zu. Theme, Checkout und Rechtstexte Ihres Shops bleiben in Ihrer Verantwortung. Ein Relaunch des Shops ist ein eigenes Projekt und kein Nebeneffekt der Einbettung.

FeNau und Printvertise sind echte Projekte von Hirnworx, aber keine Vorlage für Ihren Katalog. FeNau behält Shopware 6 mit über 20.000 Artikeln, Printvertise steht auf einem neuen Kern. Ihr Shop muss keinem der beiden gleichen. Wem der Code des Kerns gehört, beschreibt der Open-Source-Produktkonfigurator, die Branche dahinter der Konfigurator für den Metallbau.

Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?

Gibt es für Shopware 6 einen Produktkonfigurator?

Ja, auf zwei Wegen. Der Shopware Store bietet Erweiterungen für Produktoptionen, Aufpreise und Sets, die für feste Auswahlmöglichkeiten gut funktionieren. Für freie Maße, gesperrte Kombinationen und Fertigungsdaten wird ein eigener Konfigurator-Kern eingebettet, wie ihn Plan2Fab auf Medusa.js baut. Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob die Geometrie sich ändert.

Muss ich für einen Konfigurator von Shopware weg?

Nein. Der Konfigurator läuft im bestehenden Shop, Medusa.js arbeitet im Hintergrund für Regeln, Preis und Daten. Katalog, Konto, Checkout und Zahlung bleiben in Shopware. Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn der Shop ohnehin neu gebaut werden soll. FeNau zeigt die Einbettung in Shopware 6, Printvertise den Neubau auf Medusa.js.

Reicht ein Konfigurator-Plugin aus dem Shopware Store?

Für feste Optionen, Aufpreise und Bundles reicht ein Plugin oft. Es reicht nicht, wenn Maße in Millimetern frei sind, wenn Kombinationen technisch gesperrt werden müssen oder wenn die Bestellung eine Zeichnung oder DXF für die Fertigung braucht. Dann pflegt sonst ein Mensch die Ausnahmen in Mails und Tabellen neben dem Plugin.

Landet der konfigurierte Artikel im Shopware-Warenkorb?

Ja, das ist der übliche Abschluss. Die Position trägt Maße, Material, Preis und eine Konfigurationskennung, damit die Arbeitsvorbereitung nichts abtippen muss. Alternativ endet die Strecke in einem Angebots-PDF, wenn ein Mensch den Auftrag prüfen soll. FeNau nutzt beides: Warenkorb und technisches Datenblatt.

Was kostet ein Shopware-Konfigurator?

Ein Plugin aus dem Store kostet meist eine monatliche Gebühr. Ein eingebetteter Konfigurator-Kern ist ein Projekt: Plan2Fab bietet ihn nach dem Workshop als Festpreis für Configure mit Shop-Anbindung an. Theme-Anpassungen, Rechtstexte oder ein Relaunch des ganzen Shops gehören nicht automatisch dazu und werden getrennt ausgewiesen.

Funktioniert der Konfigurator auch mit Shopware 5?

Plan2Fab bettet Konfiguratoren in Shopware 6 ein. Shopware 5 erhält vom Hersteller seit Mitte 2024 keine Updates mehr. Läuft ein Shop noch auf Shopware 5, ist die Migration auf Shopware 6 oder ein neuer Shop auf Medusa.js die erste Entscheidung. Der Konfigurator-Kern kann in beiden Fällen derselbe sein.

Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.

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