FeNau-Gitterrost-Konfigurator
Der FeNau-Gitterrost-Konfigurator stellt Gitterroste nach Maß in neun Schritten zusammen: Größe, Tragstab-Richtung, Material und gezeichnete Ausschnitte. Eine Regel-Engine prüft die Statik, rechnet einen Festpreis und erzeugt ein PDF-Datenblatt mit drei Ansichten. Hirnworx hat den Konfigurator umgesetzt. Er belegt, dass Regeln, Zeichnung und Bestellung in einer Strecke liegen können.

Welche Aufgabe stand bei FeNau?
FeNau verkauft Gitterroste, die sich nicht als feste Artikelvarianten pflegen lassen. Länge und Breite werden in Millimetern bestellt, das Material wechselt zwischen verzinktem und rohem Stahl und Edelstahl, und Ausschnitte sitzen dort, wo der Einbau sie verlangt, etwa um ein Rohr oder eine Stütze. Eine Variantenliste hätte jede Kombination vorher anlegen müssen, was bei freien Maßen und Ausschnitten unmöglich ist.
Gesucht war eine geführte Eingabe, die nur statisch zulässige Roste durchlässt, den Preis aus denselben Werten rechnet und am Ende ein Blatt liefert, das niemand aus einer Mail abzeichnen muss. Der Kunde sollte die Draufsicht ohne CAD-Kenntnisse verstehen, die Fertigung dieselben Maße erhalten. Hirnworx hat dafür einen Konfigurator in neun Schritten umgesetzt, der Kunden ohne Vorkenntnisse durch Größe, Tragstab, Material und Ausschnitte führt und erst am Ende Preis und Bestellung freigibt.
Was wurde konkret gebaut?
Jeder Schritt zeigt links eine Draufsicht mit Raster, Maßketten und Tragstab-Richtung, rechts die Optionen des Schritts und unten Gewicht, Luftanteil und Traglast als Live-Werte. Länge und Breite werden millimetergenau eingegeben, die Grenzen ergeben sich dynamisch aus Traglast und Material. Die Tragstäbe liegen quer oder längs. Eine Leiste am unteren Rand fasst alle bisherigen Entscheidungen zusammen.
Ausschnitte zeichnet der Kunde direkt in der Draufsicht: Rechteck, Kreis, Linie oder freies Polygon, mit verschiebbaren Griffen und Maßketten zu allen Kanten. Mehrere Ausschnitte lassen sich kombinieren, etwa ein Rechteck mit einem Schrägschnitt. Die Regel-Engine prüft die statische Zulässigkeit nach DIN und blendet Unzulässiges aus. Jede Materialwahl wirkt sofort auf Preis, Produktionszeit und die erlaubten Folgeschritte.
Am Ende legt der Kunde den Rost in den Warenkorb oder erzeugt ein PDF-Datenblatt mit Draufsicht, Seiten- und Vorderansicht, Maßen, Masche, Tragstab, Material, Traglast, Gewicht und Nettopreis. Technisch ist der Konfigurator eine React-Anwendung mit 2D-Plan in Canvas und SVG, Regel-Engine, PDF-Erzeugung und Live-Preiskalkulation.

Welche Plan2Fab-Fähigkeit belegt das?
Das Projekt belegt einen parametrischen Konfigurator. Die Maße sind kontinuierlich, die Grenzen kommen aus Traglast und Material, und eine unzulässige Kombination lässt sich nicht bestellen. Der Preis ist keine Liste, sondern eine Folge der gewählten Werte. Genau das unterscheidet ihn von einem Farb- oder Ebenen-Konfigurator, der nur Bilder tauscht.
Es belegt außerdem den 2D-Konfigurator als Fertigungsdarstellung. Die Draufsicht trägt Maßketten, und das PDF wiederholt die Ansichten für Angebot und Werkstatt. Kunde und Produktion arbeiten mit demselben Plan, eine manuelle Zeichnung im Vertrieb entfällt. Für flache Teile wie Roste, Platten und Bleche ist das die klarere Darstellung als eine 3D-Szene.
Der Warenkorb zeigt den dritten Teil: Die Konfiguration endet nicht im Bild, sondern wird eine Position, die der Shop annimmt. Wie der umgebende Shopware-Shop aufgebaut ist, steht beim FeNau-Shop.

Was lässt sich nicht übertragen?
Neun Schritte, Tragstab-Richtung und Statikprüfung nach DIN gehören zu diesem Rost. Eine Platte, eine Leuchtreklame oder eine Maschine hat andere Parameter und andere Grenzen. Die etwa 25 Werktage Produktionszeit, die die Fallstudie als Beispiel nennt, sind eine FeNau-Angabe und keine Plan2Fab-Lieferzeit. Der gezeigte Nettopreis von 319,26 Euro gilt für einen bestimmten Rost und ist kein Tarif.
Der Konfigurator ist als React-Anwendung mit eigener Regel-Engine gebaut. Neue Plan2Fab-Projekte legen die Regeln in den Kern auf Medusa.js. Übertragbar ist die Fähigkeit, nicht der Quelltext dieses einen Konfigurators. Öffentliche Zahlen dazu, wie viele Angebote der Konfigurator ersetzt oder wie viel Verschnitt er vermeidet, gibt es nicht. Plan2Fab ergänzt sie nicht nachträglich. Wer den Nutzen für den eigenen Betrieb schätzen will, rechnet mit eigenen Angebotszahlen.

Woher stammen die Angaben?
Alle fachlichen Angaben stammen aus der Hirnworx-Fallstudie zum FeNau-Konfigurator und lassen sich am laufenden Konfigurator nachvollziehen: neun Schritte, Draufsicht mit Maßketten, Live-Werte, Materialien, Zeichenwerkzeuge, Statikprüfung, Festpreis, Warenkorb und PDF-Datenblatt. Die Texte sind eigenständig formuliert und übernehmen keine Absätze aus der Fallstudie. Der zugehörige Shop ist fenau.eu, der Konfigurator selbst läuft unter der verlinkten Adresse und lässt sich ohne Anmeldung ausprobieren. Ab Schritt eins zeigt er die Draufsicht mit Maßketten.
Für ein neues Projekt legt der Workshop fest, was dieses Projekt nicht vorgeben kann: Ihre Grenzen, Ihre Preisformel, Ihre Ausgabe und das System, in dem der Konfigurator vorn steht. Den Weg dorthin beschreibt Konfigurator erstellen. Weitere Anwendungen im Metallbau, etwa Geländer und Bleche, stehen beim Konfigurator für den Metallbau.
Wo steht das Projekt?
Welche Fragen bleiben vor dem Gespräch?
Wie funktioniert der FeNau-Gitterrost-Konfigurator?
Der Kunde durchläuft neun Schritte, darunter Größe, Tragstab-Richtung, Material und Ausschnitte. Eine Draufsicht mit Maßketten zeigt jeden Zwischenstand, Gewicht, Luftanteil und Traglast laufen live mit. Eine Regel-Engine blendet unzulässige Optionen aus und prüft die Statik. Am Ende stehen Festpreis, Warenkorb oder PDF-Datenblatt.
Ist die genannte Produktionszeit eine Plan2Fab-Zusage?
Nein. Die Fallstudie nennt als Beispiel eine Produktionszeit von etwa 25 Werktagen für eine FeNau-Konfiguration. Das ist eine Angabe aus diesem Projekt und für dieses Produkt. Andere Produkte nehmen andere Wege durch die Werkstatt. Eine Dauer für ein neues Vorhaben steht erst im Angebot nach dem Workshop.
Erzeugt der Konfigurator eine CAD-Datei?
Die veröffentlichte Ausgabe ist ein PDF-Datenblatt mit Draufsicht, Seiten- und Vorderansicht, Maßen, technischen Angaben und Nettopreis. Eine DXF oder ein CAD-Modell ist in der Fallstudie nicht als Ergebnis genannt. Ob ein neues Projekt eine solche Datei braucht, entscheidet der Workshop. Eine Vorschau im Browser ist keine Maschinendatei.
Kann ich den Beispielpreis übernehmen?
Nein. Die Fallstudie zeigt einen Nettopreis von 319,26 Euro für einen konkreten Rost mit Polygon-Schrägschnitt und Rechteck-Ausschnitt. Das ist ein Moment aus diesem Produkt, kein Tarif von Plan2Fab. Preise in einem neuen Projekt entstehen aus den Sätzen, Zuschlägen und Mindestpreisen des jeweiligen Betriebs.
Schildern Sie das Produkt, die Varianten und das System, in dem der Konfigurator stehen soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
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